Qualitätssiegel für Studienprogramm "Deutsch-Französisches Recht"

Das von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Université de Rennes 1 verantwortete Studienprogramm "Deutsch-Französisches Recht" wird von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert. Diese Entscheidung wurde unmittelbar vor Ostern bekanntgegeben. Die 1999 gegründete und in Saarbrücken ansässige Deutsch-Französische Hochschule (DFH, frz.: université franco-allemande - ufa) wählt Projekte nach strengen fachlichen und sprachlichen Kriterien aus und fördert diese finanziell. Mit dem positiven Votum des Hochschulrats der DFH hat das neue Programm ein Qualitätssiegel allererster Güte erhalten. Das zum Wintersemester 2007/2008 eingerichtete Studienprogramm zeichnet sich dadurch aus, das die Erlanger und Rennaiser Studenten sechs Semester - je hälftig an der Friedrich-Alexander-Universität und an der Université de Rennes 1 - gemeinsam studieren. Nach Absolvierung des auf fünf Jahre angelegten Studienplans erwerben die Erlanger Programmstudenten neben dem regulären deutschen Studienabschluss, dem Ersten Juristischen (Staats-)Examen, mit dem "Master Droit européen, spécialité Droit franco-allemand" auch einen vollwertigen französischen Abschluss. Dabei handelt es sich um dasselbe Abschlussdiplom, das auch den französischen Studenten nach fünf Jahren verliehen wird. Wegen seines binationalen Charakters, seiner Fokussierung des Europäischen und Internationalen Recht sowie der berufsorientierten Ausrichtung eröffnet der Abschluss Zugang zum deutschen, französischen und europäischen Arbeitsmarkt. Für die Teilnehmer an dem neuen Programm hat die Förderungszusage der DFH vor allem einen positiven Nebeneffekt: Sie erhalten während des dreisemestrigen Auslandsaufenthalts in Rennes eine Mobilitätsbeihilfe von 250,- €* im Monat.


Pressemitteilung vom 20. April 2007 in: uni | mediendienst | aktuell Nr. 70/2007

 

 

 

 

 

*Anmerkung der Programmbetreuer: Die aktuelle DFH-Mobilitätsbeihilfe beläuft sich auf 270,- € pro Monat während des Auslandsstudiums.